Ethereum-Gebühren erreichen ein Rekordhoch

Mo 13 Dez 2021 ▪ 6h47 ▪ 2 Minuten Lesezeit - von Katharina Haas

Im November dieses Jahres betrugen die Transaktionsgebühren im Ethereum-Netzwerk fast 45 Euro. Dies ist viel höher als die Zahlung für Transaktionen mit Bitcoin oder anderen Kryptowährungen. Analysten glauben, dass solch hohe Transaktionskosten negative Folgen für die Blockchain haben werden.

Hohe Gebühren können die Popularität von ETH beeinträchtigen

Laut Capital.com erreichten im November die Transaktionsgebühren im Ethereum-Netzwerk einen Rekord von 42,8 Euro. Dies ist fast 16-mal höher als für die Übertragung von BTC oder anderen digitalen Vermögenswerten. Laut den neuesten Daten sind die Bitcoin-Transaktionsgebühren unter 2,6 Euro gefallen. Noch weniger kostet die Übertragung von Cardano (ADA) und XRP — 0,34 EUR bzw. 0,28 EUR.

Analysten sind zuversichtlich, dass solch hohe Gebühren langfristige Auswirkungen auf die Blockchain haben werden. Im monatlichen Bericht des Unternehmens heißt es, dass sich hohe Gebühren negativ auf die Popularität der ETH auswirken würden. Es ist wahrscheinlich, dass sich viele Benutzer zugunsten anderer digitalen Assets entscheiden.

ETH gilt als effizienteste Anlage

Trotz hoher Gebühren stieg der Total Blocked Value (TVL) von Ethereum im vergangenen Monat um 8,6 % auf 157 Milliarden Euro, was ETH zum leistungsstärksten Vermögenswert unter den beliebtesten Kryptowährungen macht. Solana rangiert an zweiter Stelle, während andere wichtige Token weit hinter den Anführern liegen.

Hohe Renditen von den führenden Kryptowährungen gingen jedoch mit einer hohen Volatilität einher. Die realisierte Volatilität von SOL betrug beispielsweise 105 %, während die von BTC — 65 %. Im Vergleich dazu verzeichneten der S&P500 und der NASDAQ beide eine realisierte Volatilität von 15,6 % bzw. 19,4 %.

Interessanterweise entscheiden sich viele Anleger selbst bei so hohen Transaktionsgebühren lieber für Ethereum. Vielleicht ändert sich die Situation in Zukunft, sodass Benutzer keine so hohen Beträge für Transaktionen bezahlen müssen. Aber in diesem Fall wird sich BTC definitiv auf den zweiten Platz bewegen und ETH vorne liegen lassen.

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Katharina Haas

Als ich 2017 meine Tätigkeit in der Kryptosphere anfing, wussten 95% der Leute fast nichts davon. Ehrlich gesagt hat sich seitdem nicht viel geändert. Allerdings scheint es Licht am Ende des Tunnels zu geben. Und ich bin gerne dabei.

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