MicroStrategy könnte in den Krypto-Kreditmarkt einsteigen

So 19 Dez 2021 ▪ 15h00 ▪ 3 Minuten Lesezeit - von Katharina Haas

MicroStrategy-CEO Michael Saylor bestätigte in einem Gespräch mit Investoren, dass sein Unternehmen beabsichtige, die überschüssigen Reserven weiterhin in Bitcoin (BTC) zu investieren. Dazu werden MicroStrategy-Spezialisten verschiedene Ansätze erforschen.

MicroStrategy und die Kryptoindustrie

Laut Berichten von Bloomberg plant MicroStrategy den Einstieg in den Krypto-Kreditmarkt. „Man könnte entweder ein langfristiges Kredit zu günstigen Bedingungen aufnehmen, das in Bitcoin besichert ist, oder ein Kredit in BTC könnte an eine vertrauenswürdige Gegenpartei verliehen werden. Das könnte eine gute Einnahmequelle sein“, so Michael Saylor, CEO von MicroStrategy.

MicroStrategy habe in dieser Frage noch keine endgültige Entscheidung getroffen, sagte Saylor. Er nannte Banken und große Technologieunternehmen als mögliche Kreditnehmer. Saylor bezweifelte auch, dass der Markt bereit ist, Bitcoin-gesicherte Anleihen zu emittieren, räumte aber diese Möglichkeit für die Zukunft ein. Die Firma werde weiterhin Wertpapiere und Unternehmensanleihen ausgeben, sagte er.

MicroStrategy hat kürzlich weitere 1.434 BTC im Wert von etwa 82,4 Millionen Dollar erworben. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels besitzt das Unternehmen 122.477 BTC, für die es etwa 3,66 Milliarden Dollar bezahlt hat. Der Wert der Reserven an digitalen Währungen von MicroStrategy beträgt etwa 5,75 Milliarden Dollar.

Warum investiert MicroStrategy in Bitcoin

MicroStrategy war das erste börsennotierte Unternehmen, das Eigenkapital in die erste Kryptowährung investierte. Saylor begann 2020, sich aktiv mit Bitcoin zu befassen, als Firmen auf der ganzen Welt wegen der Coronavirus-Pandemie in Schwierigkeiten gerieten. Die Unternehmensleitung erkannte daraufhin, dass sie über viel größere Reserven verfügte, als derzeit benötigt wurden. Das Hauptziel war, vom Dollar wegzukommen, weil das Inflationsrisiko zu hoch war.

Im Laufe von drei Monaten arbeitete Saylor mit anderen MicroStrategy-Führungskräften zusammen, um eine Vielzahl von Problemen im Zusammenhang mit der Speicherung, der Sicherheit und der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften lösen. Laut Saylor haben sie eine große Hürde für ein börsennotiertes Unternehmen überwunden, um in den Bereich der Kryptowährungen einzusteigen.

Vor einigen Tagen beschrieb Saylor den Bitcoin als globales Reserve-Asset. Der Investor räumte ein, dass das Unternehmen Bitcoins für immer halten würde.

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Katharina Haas

Als ich 2017 meine Tätigkeit in der Kryptosphere anfing, wussten 95% der Leute fast nichts davon. Ehrlich gesagt hat sich seitdem nicht viel geändert. Allerdings scheint es Licht am Ende des Tunnels zu geben. Und ich bin gerne dabei.

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