SEC-Chef Gary Gensler fordert Krypto-Börsen zur Zentralisierung auf

Do 02 Dez 2021 ▪ 14h00 ▪ 3 Minuten Lesezeit - von Katharina Haas

Der Chef der United States Securities and Exchange Commission (SEC), Gary Gensler, forderte auf dem DACOM-Gipfel (Summit on Digital Assets Compliance and Market Integrity) die Kryptowährungsbörsen auf, mit der SEC zusammenzuarbeiten.

Laut Coingape hat der berüchtigte SEC-Chef Gary Gensler die Zentralisierung der Handelsplattformen für Kryptowährungen gefordert. Im Rahmen des DACOM-Gipfels 2021 kündigte die Regulierungsbehörde an, dass sie beabsichtigt habe, anstatt die Verbraucher zu schützen, den Krypro-Börsen einzuladen, ihre Aktivitäten bei der SEC zu registrieren. Sie sei sogar bereit gewesen, Themen wie Token-Custody mit den Handelsplattformen zu diskutieren.


Solche Plattformen sollen registriert werden, um den Anlegerschutzregeln zu entsprechen“, sagte der Chef der US-Börsenaufsichtsbehörde. „Wenn solche Plattformen die SEC-Gesetze nicht einhalten, sollten sie sich auf den Zorn der Aufsichtsbehörden vorbereiten.“

Bemerkenswert ist auch, dass Gensler, der früher die Aspekte des Anlegerschutzes immer in den Vordergrund stellte, selbst davon sprach, dass die Regulierungsbehörde von dieser Aufgabe zurücktreten und sich auf die Registrierung von Handelsplattformen, die Dienstleistungen für den Kauf und Verkauf digitaler Vermögenswerte anbieten, konzentrieren solle. Diese Aussage sieht vor dem Hintergrund der nicht eindeutiger Politik der SEC in Bezug auf Kryptowährungs-basierten ETFs besonders ausdrucksvoll aus. Diese könnten der Aufsichtsbehörde die Kontrolle über die von den registrierten Unternehmen angebotenen Finanzprodukte geben, sie macht aber von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch. Erinnern wir uns beispielsweise an die Situation mit Futures und Spot-Anträge für Bitcoin-ETFs. Erstere werden von der US-Börsenaufsichtsbehörde in schöner Regelmäßigkeit genehmigt, während letztere, die unter dieselbe Gesetzgebung fallen, werden von der SEC mit der Begründung abgelehnt, dass sie der Politik der Aufsichtsbehörde im Bereich des Anlegerschutzes widersprechen würden.

Behördliche Bedrohung

Genslers Meinung nach würden unregulierte Kryptomärkte und Unternehmen, die außerhalb des regulatorischen Bereichs tätig sind, „kein gutes Ende nehmen“. Den Unternehmen dieser Branche könne nur die Einhaltung der SEC-Regeln den Weg zum Erfolg ebnen.

Zentralisierte Kryptowährungs-Handelsplattformen bewegen sich seit langem in Richtung Lizenzierung und behördliche Zulassung. Und das können wir ihnen kaum vorwerfen. Letztendlich ist dies ein natürlicher Ausweg für jedes Unternehmen, das beabsichtigt, sein Geschäft weiterhin am Laufe zu halten und Geld zu verdienen. Ich bin sicher, dass viele von ihnen auch Genslers Vorschlag irgendwann annehmen werden.

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Katharina Haas

Als ich 2017 meine Tätigkeit in der Kryptosphere anfing, wussten 95% der Leute fast nichts davon. Ehrlich gesagt hat sich seitdem nicht viel geändert. Allerdings scheint es Licht am Ende des Tunnels zu geben. Und ich bin gerne dabei.

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