XRP-Gerichtsverfahren: SEC zieht ihre Stellungnahme zu Ethereum (ETH) zurück

Do 25 Nov 2021 ▪ 11h32 ▪ 3 Minuten Lesezeit - von Katharina Haas

Der Kampf zwischen Ripple (XRP) und der SEC (US Securities and Exchange Commission) spielt sich seit kurzem in den sozialen Medien ab.  Die XRP-Community verbündete sich in der Kritik an die E-Mail-Antwort der Kommission an die Vertreter von Ripple, die in Twitter gesickert ist.

Laut dem E-Mail-Screenshot behauptet die SEC, nie öffentlich Kommentare zum Status von Ethereum (ETH) abgegeben zu haben. Das Internet bewahrt jedoch die Informationen, die das Gegenteil beweisen — Hinmans Rede von 2018 ist immer noch auf der SEC-Website verfügbar. Darüber hinaus hat die SEC ihren Prozess zur Beurteilung, ob eine Kryptowährung ein Wertpapier ist, detailliert beschrieben:

„Bitte bedenken Sie, dass die SEC keine öffentlichen Erklärungen zum Status von Ethereum abgegeben hat. Wir weisen darauf hin, dass die Entscheidung, ob eine Kryptowährung als Wertpapier angesehen wird, von den Eigenschaften und der Verwendung der Kryptowährung abhängt. Außerdem werden Kryptowährungsbörsen nicht von Wertpapierbörsen reguliert“, so antwortet die SEC auf die umstrittenste Frage in diesem Fall: „Ist die Ethereum-Kryptowährung ein Wertpapier?“

Warum hat die SEC unterschiedliche Haltung gegenüber ETH und XRP?

Aus den Daten von CoinGape-Material geht die auffallende Ähnlichkeit im Funktionsprinzip von XRP und ETH hervor. Jedoch wird nur XRP weiterhin von der SEC wegen des nicht registrierten Wertpapiers mit kostspieligen und langfristigen Klagen angegriffen.

Der ehemalige SEC-Kommissar Joseph Grundfest äußerte sich bereits vor Einreichung der SEC-Klage zu der Angelegenheit und argumentierte gegen die Position der Kommission. Er sagte: „Die Auferlegung wertpapierrechtlicher Verpflichtungen für XRP während die ETH intakt bleibt, wirft grundlegende Fragen der Fairness in Bezug auf die Ermessensausübung der Kommission auf.“

Die SEC selbst machte ihre Argumente ziemlich verdächtig, als sie begann, hart für den DPP-Streit (Deliberative Process Privilege) zu kämpfen und versuchte, die Beweise weiter bearbeitet oder versiegelt zu halten. Zu diesen Beweisen gehörten zwei Dokumente im Zusammenhang mit den Treffen der SEC mit Anwaltskanzleien sowie Spuren von E-Mails an einen Dritten, der von der SEC angewiesen wurde, seinen digitalen Vermögenswert innerhalb des in Hinmans Rede vom 14. Juni 2018 umrissenen Rahmens zu analysieren.

Aufgrund dieser Tatsachen ist es möglich, dass die SEC dem ETH bewusst erlaubte, frei am Markt zu handeln, während sie gleichzeitig gegen Ripple eine Klage mit dem Vorwurf, XRP als nicht registrierte Wertpapiere zu verkaufen, einreichte.

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Katharina Haas

Als ich 2017 meine Tätigkeit in der Kryptosphere anfing, wussten 95% der Leute fast nichts davon. Ehrlich gesagt hat sich seitdem nicht viel geändert. Allerdings scheint es Licht am Ende des Tunnels zu geben. Und ich bin gerne dabei.

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