Blockchain-Unternehmen Valereum übernimmt den Gibraltar Stock Trade

Sa 01 Jan 2022 ▪ 17h25 ▪ 3 Minuten Lesezeit - von Rudy Bauer

Gibraltar Stock Exchange hat vom Blockchain-Unternehmen Valereum ein Kaufangebot erhalten. Das Angebot wird derzeit vom britischen Auslandsterritorium geprüft. Wenn die Parteien den Bedingungen zustimmen, soll das Geschäft in Kürze zustande kommen. Die Gibraltar Stock Exchange (GSX) kann zum ersten Handelsplatz für Fiat-Währungen und Kryptowährungen werden. Der Vorschlag wird derzeit von den Regulierungsbehörden geprüft.

Diskussion über den bevorstehenden Deal

Sollte Valereums Angebot angenommen werden, könnte Gibraltar als Geburtsort der ersten Börse, die Kunden sowohl Krypto-Assets wie Bitcoin (BTC) oder Dogecoin (DOGE), als auch Aktien anbietet, in die Geschichte eingehen. Das Unternehmen, das sich mit der Entwicklung von Blockchain-Technologien entwickelt, beabsichtigt, 80 % der Gibraltar Stock Exchange zu erwerben. Die restlichen 20 % würden beim derzeitigen Eigentümer, der Global Stock Exchange Group, verbleiben.

Derzeit verhandeln die Parteien über die Geschäftseinzelheiten.Die Erwerbsoption wurde bereits im Oktober 2021 unterzeichnet. Details des bevorstehenden Deals wurden noch nicht veröffentlicht. Bekannt ist jedoch, dass die Ausübung der Option und der Erwerb von 80 % der GSX der Genehmigung durch die Finanzaufsichtsbehörde von Gibraltar (GFSC) bedürfen. Valereum beantragt die GFSC-Genehmigung, um die GSX in eine der ersten vollständig regulierten integrierten Fiat- und Kryptobörsen umzuwandeln. Wenn das Geschäft zustande kommt, würde sich der neue Besitzer der Börse aktiv mit der Integration von Kryptowährungen in die Börse beschäftigen.

Bedenken hinsichtlich möglicher Risiken

Die Wahrscheinlichkeit der behördlichen Genehmigung wird derzeit aktiv diskutiert. Der Vorsitzende von Valereum, Richard Poulden, äußert sich sehr positiv über den Erfolg des Geschäfts. Er sagt, dies sei ein wichtiger Schritt in der Entwicklung digitaler Assets. Doch nicht alle sind so optimistisch. So hat beispielsweise Charlie Steele, Partner des Beratungsunternehmens Forensic Risk Alliance, angenommen, dass die Einführung von Krypto-Assets zu Geldwäsche, Sanktionsvermeidung und Terrorismusfinanzierung beitragen könnte.

Zuvor hat Valereum eine Vereinbarung zum Kauf von Juno Group unterzeichnet. Juno Group ist eine Treuhandgesellschaft, die Verwahrungsdienste für an der Börse erworbene Krypto-Assets anbieten könnte, selbst wenn die Transaktion von den Aufsichtsbehörden ratifiziert werden muss.

Wenn das Geschäft zustande kommt, könnte Gibraltar ein wahrer Krypto-Hafen für britische Investoren sein. Mal sehen, welche Entscheidung die Aufsichtsbehörden angesichts der möglichen Risiken treffen werden.

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Rudy Bauer

Mit Kryptowährungen arbeite ich schon seit über vier Jahren. Ich studiere, investiere, kaufe und verkaufe. Aber am wichtigsten ist, dass ich über Kryptowährungen lese und schreibe, und das teile ich mit euch gern.

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