Paytm-Gründer: Kryptowährungen werden in 5 Jahren zum Mainstream

Sa 27 Nov 2021 ▪ 12h03 ▪ 3 Minuten Lesezeit - von Katharina Haas

Vijay Shekhar Sharma, der Gründer von Paytm, dem größten Unternehmen für digitale Zahlungsdienste, befürwortet Kryptowährungen. Am Donnerstag, dem 25. November, nahm er an einer virtuellen Konferenz teil, die von der indischen Handelskammer (ICC) organisiert wurde. Als Teil seiner Rede sagte Vijay Shekhar Sharma, dass Kryptowährungen nicht nur nicht verschwinden würden, sondern auch in den nächsten fünf Jahren zu der führenden Technologie werden würden. Er fügte hinzu, dass Kryptowährung die Antwort des Silicon Valley auf die Finanzpolitik der Wall Street sei.

Paytm ist ein indisches multinationales Technologieunternehmen mit Schwerpunkt auf Zahlungsdienstleistungen, E-Commerce und Finanztechnologien. Letzte Woche hat das Unternehmen einen Börsengang (IPO) durchgeführt. In seinem IPO-Auftrag gab Paytm bekannt, dass es derzeit 337 Millionen registrierte Verbraucher und 22 Millionen Händler bedient.

In seiner Rede stellte Sharma fest, dass er eine sehr positive Einstellung zu Kryptowährungen habe. „Sie basieren auf Kryptographie und werden in wenigen Jahren zur Mainstream-Technologie werden, wie es früher das Internet getan hat, das heute ein Bestandteil unseres Lebens ist“, so Sharma.

Laut bitcoin.com ist der Gründer von Paytm nicht ganz zufrieden damit, wie und zu welchem Zweck Kryptowährungen jetzt verwendet werden: „Alle Regierungen sind verwirrt. Aber in fünf Jahren werden sich die Kryptowährungen zu der führenden Technologie entwickeln.“

Positive Einstellung

Sharma glaubt, dass es Zeit brauche, um die Rolle und den Platz der Kryptowährungen im Finanzbereich völlig zu verstehen. Um die Bevölkerung zu beruhigen, fügte er schnell hinzu, dass Kryptowährungen keine Staatswährungen und insbesondere die indische Rupie nicht ersetzen werden würden.

Der Gründer von Paytm kündigte auch seine Pläne an, das Unternehmen in Zukunft in Entwicklungsländern einzuführen: „Paytm betreibt jetzt in Zusammenarbeit mit einem japanischen Unternehmen das größte Zahlungssystem in Japan. Später werden wir ohne Partner in den Markt einsteigen“, sagte er.

Anfang dieses Monats sagte Madhur Deora, der Präsident und Gruppe CFO von Paytm, dass sein Unternehmen bereit sei, Bitcoin-Dienste anzubieten, wenn Krypto-Assets in Indien legalisiert werden.

Die indische Regierung strebt derzeit eine gesetzliche Regulierung der Kryptowährungen an. Die Vorlage und Verabschiedung des Kryptowährungsgesetzes ist für die Winterparlamentsitzung vorgesehen, die nächste Woche stattfindet. Der Gesetzentwurf zielt darauf ab, private Kryptowährungen mit wenigen Ausnahmen zu verbieten. Bisher wurde der Gesetzentwurf nicht veröffentlicht und man kann nur erahnen, welche Störungen die indische Krypto-Community erwartet.

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Katharina Haas

Als ich 2017 meine Tätigkeit in der Kryptosphere anfing, wussten 95% der Leute fast nichts davon. Ehrlich gesagt hat sich seitdem nicht viel geändert. Allerdings scheint es Licht am Ende des Tunnels zu geben. Und ich bin gerne dabei.

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