Crusoe Energy's "grünes Mining" steht in der Kritik

Fr 17 Dez 2021 ▪ 22h43 ▪ 3 Minuten Lesezeit - von Katharina Haas

Das Problem des Klimawandels ist in diesen Tagen besonders akut, und die rasant wachsende Popularität des Minings hat das Problem noch verschärft, da diese Methode des Konsens eine enorme Menge an Energie verbraucht. Daher arbeiten viele Unternehmen im Mining-Bereich ständig daran, eine Lösung für dieses Problem zu finden.

Crusoe Energy bietet seinen Weg zur Reduzierung von Schäden des Minings 

Ein Unternehmen namens Crusoe Energy bildet hier keine Ausnahme.  Es hat einen recht originellen Weg gefunden, das Hauptproblem des Minings zu lösen. Es beschloss nämlich, eine Partnerschaft mit den Ölgesellschaften einzugehen. Das Wesen der Partnerschaft besteht darin, dass bei der Förderung von Erdöl Erdgas entsteht, das für die Ölgesellschaften selbst keinen Wert hat, so dass sie es einfach verbrennen. Crusoe Energy schlägt vor, dieses Erdgas zur Erzeugung von Strom für das Bitcoin-Mining zu nutzen.

Die Ölgesellschaften selbst würden das Nebenprodukt der Bohrungen zur Förderung des „schwarzen Goldes“ entsorgen und gleichzeitig Geld mit dem Verkauf von Erdgas an Crusoe Energy verdienen.

Darüber hinaus dürfte dieser Ansatz einige der dringendsten Probleme unserer Zeit lösen: den Bedarf an billigerer Energie und der Klimawandel.

Derzeit funktioniert ein solches System bereits erfolgreich, wie Crusoe Energy im Jahr 2019 mitteilte. Einige Experten sind jedoch besorgt über diesen Ansatz, da sie glauben, dass er langfristig zu ernsthaften Problemen führen könnte.

Experten zeigen die Nachteile der Methode von Crusoe Energy auf

Einigen Experten zufolge sind solche „Erdgasminderungen“ nichts anderes als „Scheinlösungen“, und sie werden es auch bleiben, solange Öl zu ihrer Umsetzung verwendet wird.

Nach Ansicht des Forschers Arvind Ravikumar von der Universität Texas ist das ganze System ein Betrug, weil es die Verwendung fossiler Brennstoffe fördern und die Bohrungen verstärken könnte. Schließlich wies er darauf hin, dass dieser Ansatz immer noch die Verbrennung von Erdgas erfordert.

Gleichzeitig verglich Paasha Mahdavi, ein Professor für Politikwissenschaften an der Universität von Kalifornien, ein solches System mit einer undichten Benzinleitung, aus der, anstatt das Leck zu reparieren, Autos getankt werden, während der Motor, der das Benzin pumpt, gezwungen ist, mit voller Leistung zu laufen. Schließlich haben sich auch einige Wissenschaftler wie Professor Heather Price vom North Seattle College den Ansichten dieser Forscher angeschlossen. Sie glauben einfach nicht, dass diese Lösung die allgemeine Klimasituation wirklich beeinflussen kann.

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Katharina Haas

Als ich 2017 meine Tätigkeit in der Kryptosphere anfing, wussten 95% der Leute fast nichts davon. Ehrlich gesagt hat sich seitdem nicht viel geändert. Allerdings scheint es Licht am Ende des Tunnels zu geben. Und ich bin gerne dabei.

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