FBI beschlagnahmt mehr als 2,1 Millionen Dollar in Bitcoin (BTC)

Sa 04 Dez 2021 ▪ 9h55 ▪ 3 Minuten Lesezeit - von Katharina Haas

Das Federal Bureau of Investigation (FBI) hat bei einem russischen Hacker Bitcoin (BTC) in Höhe von mehr als 2,1 Millionen Dollar beschlagnahmt. Die Kryptowährung wurde angeblich durch die Ransomware Gandcrab und Revil erlangt.

Details der Beschlagnahme von 40 BTC

Das Federal Bureau of Investigation (FBI) hat fast 40 Bitcoins von einem russischen Einwohner beschlagnahmt, der vermutlich mit den Ransomware-Programmen Revil und Gandcrab verbunden ist, berichtet Bitcoin.com. Dies geht aus einem vor einigen Tagen veröffentlichten Gerichtsdokument hervor.

Der Beschlagnahmebericht besagt, dass die Vereinigten Staaten 39,89138522 BTC aus der Exodus-Wallet beschlagnahmen. Die Kryptowährung wird von der Dallas-Niederlassung des FBI gehalten. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels liegt der Preis von Bitcoin bei 53,002 US-Dollar, folglich beläuft sich der beschlagnahmte Betrag auf fast 2,1 Millionen Dollar.

Die Beschlagnahme wurde bereits am 3. August durchgeführt, Details werden aber erst jetzt bekannt. Das FBI gab nicht bekannt, wie genau der Zugriff auf die Wallet erfolgte. In dem Gerichtsdokument wird jedoch erklärt, dass die Wallet Geldmittel enthielt, die im Rahmen einer Erpressung mit der Software Revil erlangt wurden. Diese Vermögenswerte gehörten einem als Aleksandr Sikerin (auch Alexander Sikerin und Oleksandr Sikerin) identifizierten Affiliate, dessen E-Mail-Adresse [email protected] lautet. Nach Bleeping Computer ist der Name „engfog“ in der E-Mail-Adresse mit einem bekannten Affiliate von Gandcrab- und Revil/Sodinokibi namens „Lalartu“ verbunden.

Verstärkung des Kampfes gegen Ransomware

Gandcrab und Revil sind bekannte Ransomware. Ihre Betreiber arbeiten mit externen Hackern zusammen, mit denen sie dann den Ertrag teilen. Die Betreiber verdienen zwischen 20 und 30 % des Lösegelds.

Kürzlich gab das US-Justizministerium die Beschlagnahme von 6,1 Millionen Dollar bei einem Russen Evgeny Polyanin, dem auch die Beteiligung an den Aktivitäten der Ransomware Revil (Sodinokibi) vorgeworfen wurde. In diesem Fall ging es um Angriffe auf Organisationen und Regierungsstellen in den Vereinigten Staaten.

Inzwischen hat die US-Regierung ihre Bemühungen zur Bekämpfung von Ransomware-Angriffen verstärkt. Das Finanzministerium hat bereits zwei Kryptobörsen sanktioniert, die Lösegeld-Transaktionen durchführten.

 In letzter Zeit häufen sich die Nachrichten über Lösegeldforderungen. Oft handelt es sich dabei um sehr hohe Beträge. Man kann nur hoffen, dass die Behörden dieses Problem lösen können, denn es kann nicht nur großen Organisationen schaden, sondern auch jedem von uns.

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Katharina Haas

Als ich 2017 meine Tätigkeit in der Kryptosphere anfing, wussten 95% der Leute fast nichts davon. Ehrlich gesagt hat sich seitdem nicht viel geändert. Allerdings scheint es Licht am Ende des Tunnels zu geben. Und ich bin gerne dabei.

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