Jerome Powell: Stablecoins stellen keine ernsthafte Bedrohung für das Finanzsystem dar

Do 16 Dez 2021 ▪ 18h00 ▪ 3 Minuten Lesezeit - von Greg Hansen

Am Dienstag fand eine regelmäßige Anhörung im Bankenausschuss des US-Senats statt, bei der viele Senatoren ihre Ansichten zu Stablecoins äußerten. Einer der Redner bei dieser Anhörung war der Ausschussvorsitzende Sherrod Brown, der auch Senator von Ohio ist. Ihm zufolge sind Stablecoins weder dezentralisiert noch transparent, und daher riskiert jeder, der Geld in Stablecoins einzahlt, es nie wieder zurück zu bekommen. Er äußerte auch den Zweifel daran, dass die Fiat-Reserven, die Stablecoin unterstützen sollen, ausreichend seien.

Darüber hinaus ist Brown der Meinung, dass der Stablecoin-Markt streng reguliert werden sollte, da seine Kapitalisierung bereits über 158 Mrd. US-Dollar liegt. Mehr über die Ansichten von Brown und anderen Senatoren zum Stablecoin-Markt erfahren Sie in unserem letzten Artikel.

Jerome Powell reagiert auf Sherrod Browns Kritik am Stablecoin-Markt

Allerdings waren nicht alle mit der Meinung von Senator Brown einverstanden. Während der gestrigen Pressekonferenz wies der Vorsitzende des Federal Reserve System (Fed) Jerome Powell Browns Aussagen, dass der Stablecoin-Markt die Finanzstabilität der Vereinigten Staaten gefährdet, zurück. Er glaubt, Stablecoins seien im Moment einfach nicht in der Lage, die Wirtschaft ernsthaft zu beeinflussen. Jerome bestreitet jedoch nicht, dass Stablecoins sehr riskante Vermögenswerte sind, da sie durch keine Fiat-Währungen gedeckt sind. Er ist jedoch zuversichtlich, dass sie mit der ordentlichen Regulierung das gesamte Finanzsystem deutlich verbessern können. Darüber hinaus sieht er ein sehr gutes Skalierungspotenzial, das durch die Kooperation mit großen technologischen Netzwerken nur noch erhöht werden könnte.

Powell kündigt die Notwendigkeit der Regulierung von Stablecoin-Emittenten

Powell fuhr fort, dass der Kongress Gesetze zur Regulierung der Emittenten von Stablecoins verabschieden sollte, sowie stellte fest, dass die Regulierungsbehörden viele der Verbraucherprobleme im Zusammenhang mit dem Kryptowährungsmarkt angehen müssen. Im Allgemeinen hält sich der Fed-Vorsitzende an die Empfehlungen zur Kryptowährungsregulierungen von President’s Working Group on Financial Markets.

Am Ende seiner Rede betonte Jerome Powell, dass Kryptowährungen und insbesondere Stablecoins das Finanzsystem komplett zum Besseren verändern könnten. Dazu sollte die Regierung nur die Sicherheit und Verlässlichkeit dieses Marktes für die Öffentlichkeit gewährleisten.

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Greg Hansen

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