Türkei verurteilt Binance zu einer Geldstrafe von 750.000 US-Dollar

So 26 Dez 2021 ▪ 11h00 ▪ 3 Minuten Lesezeit - von Katharina Haas

Die türkischen Behörden verurteilten eine Zweigstelle der Kryptowährungsbörse Binance wegen eines angeblichen Verstoßes gegen das Gesetz über digitale Währungen und Benutzerinformationen zu einer Geldstrafe von 750.000 US-Dollar.

Die von BN Technology geleitete Kryptowährungsbörse wurde von Financial Crimes Investigation Board (MASAK) zu einer Geldstrafe von 8 Millionen türkischen Lira (etwa 750.000 US-Dollar) verurteilt. Reuters berichtet, das sei die erste Strafmaßnahme der Agentur seit Beginn der Überwachung des Kryptosektors.

Beschuldigungen und Beweise

Die Kryptowährungsbörse brach einige Regeln des türkischen Rechts. Es ist wichtig zu betonen, dass Binance beschuldigt wird, Benutzerinformationen im Zusammenhang mit Geldwäsche nach dem neuen Gesetz, das Anfang dieses Jahres verabschiedet wurde, nicht bereitzustellen.

Im April teilten die Behörden den türkischen Börsen mit, sie seien zur Gabe von Benutzerinformationen wegen der Regulierung der digitalen Währungen verpflichtet. Nach den Angaben von Ministry of Treasury and Finance (HMB) wird Financial Crimes Investigation Board (MASAK) diese Informationen für verschiedene Aspekte wie die Überwachung und Verhinderung der Verbrechen verwenden.

Neue Kryptowährungsgesetze

Da die Popularität von Kryptowährungen weiter zunimmt, ergriff die Regierung einige Maßnahmen, um den Kryptosektor zu regeln, was zur Entwicklung eines neuen Kryptowährungsgesetzes führte. NTV berichtet, Recep Tayyip Erdoğan habe bestätigt, dass der Gesetzentwurf dem Parlament des Landes, Grand National Assembly of Turkey (TBMM), vorgelegt wird.

Die Einwohner benutzen Kryptowährungen so aktiv aufgrund des sinkenden Wertes der türkischen Lira, auch wenn der Präsident ein neues Wirtschaftsmodell einführt. Der türkische Finanzsektor schließt jedoch die Möglichkeit eines vollständigen Verbots von Kryptowährungen aus, weil die Rolle von Kryptowährungen immer wichtiger wird.

Informationen von CBRT

Finbold meldet, Şahap Kavcıoğlu, der Chef von Central Bank of the Republic of Turkey (CBRT) informiere, Kryptozahlungen seien im Land verboten, aber man könne immer noch digitale Vermögenswerte besitzen.

Central Bank of the Republic of Turkey (CBRT) erklärt, das Verbot der Kryptozahlungen sei mit fehlenden regulatorischen Rahmenbedingungen verbunden. Es ist jedoch noch unklar, ob der neue Gesetzentwurf Kryptozahlungen erlaubt.

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Katharina Haas

Als ich 2017 meine Tätigkeit in der Kryptosphere anfing, wussten 95% der Leute fast nichts davon. Ehrlich gesagt hat sich seitdem nicht viel geändert. Allerdings scheint es Licht am Ende des Tunnels zu geben. Und ich bin gerne dabei.

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